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Zandvoort - ein lachendes und ein weinendes Auge für die 44
Freitag, den 16. Mai 2014 um 18:39 Uhr
Zandvoort 2014

Zandvoort - eine interessante kurvenreiche Strecke durch die Dünen an der holländischen Küste - empfing die Deutsche Tourenwagen Challenge (DTC) / ADAC ProCar mit Sturm und Regen. Unter den widrigsten Bedingungen mussten die Teams mit der Vorbereitung der Autos, als auch die Fahrer auf der Strecke zurecht kommen.

Eine neue Strecke auch für Dirk Lauth, der dennoch in beiden Qualifyings die Startposition 4 in der Division 3 der DTC mit seinem MINI erkämpfen konnte.

Im 1. Regen-Rennen am Samstag gelang beim fliegenden Start die Verteidigung der Position bis Turn 3. Hier verlor Lauth den MINI und drehte sich, so dass das gesamte Feld passierte und ca. 20 s verloren waren. Nach einer furiosen Aufholjagd und zahlreichen Überholmanövern fehlten im Ziel nur 0,3 s auf den 3. Platz. Ein tolles Rennen, aber leider ein sicheres Podium durch den Fehler in Turn 3 verschenkt. Da auch in Oschersleben nach einem Motorproblem in der ersten Runde von R1 vorerst das gesamte Feld passierte, entwickelt sich Lauth wohl zum Überholkönig der Serie.

Der stehende Start am Sonntag katapultierte die 44 auf P3, mehr war möglich, aber leider nicht auf der engen Strecke in Zandvoort, wo im Zweikampf Tekaat und Kirsch ein weiteres Vorankommen verhinderten. In Turn 1 kam es dann auch schon zum Lackaustausch mit Kai Jordan, der auf P3 gestartet war. Bis Runde 2 konnte Lauth die Position halten, musste dann aber bei strömendem Regen den auf dieser Strecke erfahrenen Jordan ziehen lassen. P 4 war dann unbedrängt das Ergebnis. Diesmal verschont von technischen Problemen, des vom Team gut vorbereiteten MINIs, konnte sich Dirk Lauth nun in der Gesamtwertung von Platz 6 auf Platz 4 verbessern.

Am 24. und 25.05. geht es für den Berliner mit der Nummer 44 in ein weiteres „Heimrennen“ am Eurospeedway Lausitz im Rahmen der ADAC GT-Masters-Weekends.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter