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Home-Grand-Prix trotz Problemen mit Podium beendet
Dienstag, den 03. Juni 2014 um 21:11 Uhr
Lausitzring 2014
Bei den Heimrennen der Deutschen Tourenwagen Challenge / ADAC Pro Car am Eurospeedway/Lausitzring begann es mit dem Start des Rennens am Samstag, unter den Augen seiner Freunde und Sponsoren der Direct Line Versicherungs AG, vielversprechend für den Berliner Dirk Lauth. Im Getümmel der ersten Runde konnte er sich auf die 3. Position der Division 3 mit seinem MINI mit der Startnummer 44 kämpfen. Bis zum Ende der 5. Runde konnte Lauth diese Position gegen Kai Jordan behaupten, bis wieder der Motor streikte. Nach dem Verlust von 11 Positionen nahm der MINI wieder Fahrt auf…aber leider nur im Notprogramm, so dass letztlich nur P 8 in der Division und ein mageres Pünktchen herauskam. Schwer enttäuscht gab laut zu Protokoll : "Zum 3.Mal im 5. Rennen - und leider auch immer nur im Rennen mit den schlechtmöglichsten Folgen - ließ uns auf aussichtsreicher Position die Technik im Stich - gerade vor soviel Freunden und Sponsoren besonders frustrierend.“

Das mini-racing-team.de begab sich abermals auf Fehlersuche. Die Mechaniker konnten das Fahrzeug dann auch für das Qualifying 2 präparieren - eine erfolgversprechende Startposition 4 konnte Dirk Lauth markieren. Am Sonntagnachmittag gelang ein guter Start auf P3, der die 44 einige Runden lang mit der Spitze einen Vorsprung von bis zu 8 s auf den Vierten in der Division herausfahren ließ. Die hochsommerliche Hitze setzte sowohl den Fahrzeugen, wie den Fahrern zu - aber endlich hielt der MINI N°44 zum 1.Mal in diesem Jahr in einem Trocken-Rennen ... und dann gleich auf´s PODIUM - P3 hinter Sieger Thomas Tekaat und Steve Kirsch ! Dirk Lauth sagte nach der Siegerehrung, nachdem er den Pokal von Manfred Voit, dem Vorsitzenden des ADAC Berlin-Brandenburg, überreicht bekam: „Endlich ! Das ganze mini-racing-team ist überglücklich über unser erstes Podium in diesem Jahr, in dieser Rennserie. Die Arbeit hat sich ausgezahlt. Hoffentlich haben wir jetzt auch alle Fehlerquellen beseitigt, so dass weitere Podien in dieser Saison folgen - aber jetzt wird erstmal gefeiert.“ In der Gesamtwertung konnte sich Lauth mit seiner „Nummer Vierundvierzig“ nach der Enttäuschung vom Samstag wieder an die Position 4 kämpfen, leider schon mit einem grösseren Rückstand auf P3, den er möglichst am 7.und 8.Juni auf dem Red-Bull-Ring bei der Formel 1 Generalprobe der ADAC GT-Masters verkürzen möchte. In der divisionsübergreifenden Gentlemen-Wertung der ADAC Pro Car behauptet er derzeit einen knappen 2.Platz.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter