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SIEG beim Finale für Dirk Lauth und Fahrspaß am Sachsenring
Freitag, den 03. Oktober 2014 um 09:34 Uhr
Erster Platz auf dem Sachsenring
Bei den GT-Masters am Sachsenring, dem finalen „Heimspiel“ für Dirk Lauth, herrschten stark wechselnde Wetterbedingungen. Beide Qualifyings fanden im Trockenen statt, wobei Lauth in seinem roten directline-MINI für das Rennen 1 die Startposition 2, direkt hinter S. Kirsch vor Kai Jordan, und für das Sonntags-Rennen P 3 in der ADAC ProCar Division 3 (MINI) erreichte.

Bei starkem Regen wurde das Samstagsrennen nach 2 Runden hinter dem Safety-Car gestartet. Steve Kirsch hatte schon in der 1. Safety-Car-Runde Franjo Kovac im Div.1 MINI überholt, so dass er eine Position weiter vorne startete und sich damit einen Vorteil verschaffte. Dirk Lauth hielt nach dem Überholen Kovacs in der 1.Runde sicher seine Position und kontrollierte ohne Risiko den Abstand nach vorn zu Steve Kirsch, der ja irgendwann zur Drive-Trough aufgefordert werden müsste, und nach hinten zu Kai Jordan. Leider war die Rennleitung, trotz der Durchfahrtsprotokolle, während des Rennens nicht in der Lage den Regelverstoß zu erkennen und entsprechend zu ahnden, so dass Kirsch erst nach der Siegerehrung eine 30 s Strafe erhielt und Dirk Lauth zum Sieger erklärt wurde. „Die langsame Rennleitung hat mir und meinem Team das Siegerpodest „gestohlen“ - aber wir lassen uns die Freude über den 1.Sieg, und das noch beim Finale nicht verderben.“ sagte Dirk Lauth, dennoch überglücklich.

Beim stehenden Start des 2. Regen-Rennens ging es zwischen Lauth und Jordan gleich in den Zweikampf. Beim Hineinbremsen ins Omega musste die 44 leider Reinhard Nehls zu sehr in die nasse Wiese folgen. Bei dem Versuch eine Kollision mit Nehls im 1-T-MINI zu verhindern, brach der MINI aus und es ging ab ins Kiesbett. Die Bergung unter Safety-Car dauerte leider fast 2 Runden - damit war an ein gutes Ergebnis nicht mehr zu denken. Dennoch nahm es Lauth sportlich und fuhr als Letzter beim Neustart erst einmal die 2.schnellste Rennrunde in der Division 3. In 3 Runden wurden dann bei widrigsten Bedingungen 7 Gegner überholt, was sehr viel Spass bereitete, aber auch die Frage aufwarf, was wohl ohne Abflug möglich gewesen wäre. Der Vorwärtsdrang endete dann aber leider in der Sachsenkurve wieder im Kies, da sich zwischen Reifen und Felge 2 Steine festgeklemmt hatten. Das Rennen wurde kurz danach wegen einem schweren Überschlags-Unfall von Reinhard Nehls unter „rot“ beendet. Nehls blieb zum Glück unverletzt. Steve Kirsch, der schon feststehende Meister 2014 der ADAC ProCar Division 3 (MINI), gewann damit sein Sachsenring-Heimrennen vor Jordan und Klapproth.

In der Gesamtwertung konnte Dirk Lauth, die Nummer 44, mit seinem jungen MINI-RACING-TEAM in der ersten gemeinsamen Saison Platz 4 erkämpfen. In der Teamwertung gelang ebenfalls P 4, obwohl das MINI-RACING-TEAM.DE nur mit einem MINI am Start war. In der divisionsübergreifenden Gentlemen-Wertung gelang mit P3 sogar der Sprung auf das Podium.

Dirk Lauth, Fahrer und Teamchef, meinte zum Saisonabschluß „Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unseres jungen Teams, dem kleinsten und jüngsten in der ADAC ProCar, im ersten Jahr seines Bestehens. Danke an die Jungs, alle Freunde, Sponsoren und Fans die halfen Probleme zu überwinden, damit nun auch Erfolge eingefahren werden konnten. Aber nach der Saison ist vor der Saison - und so geht es gleich in die Vorbereitungen für 2015 - um hoffentlich wieder am Start zu sein.“

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter