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18-20. Juli 2008 (Hockenheimring)
Montag, den 21. Juli 2008 um 02:00 Uhr
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18-20. Juli 2008 (Hockenheimring)
Bilder: Freies Training
Bilder: 1.Renntag
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Motorsportlich, zumindest als Zuschauer, der Höhepunkt des diesjährigen MINI Challenge Rennkalenders. Die Formel 1 empfing uns mit "gänsehauterzeugenden" Klängen. Aufgrund der Organisation waren es diesmal etwas weitere Wege zu unseren Parkplätzen, auch funktionierte der Shuttle-Service für die Rahmenrennen nur partiell. Wir waren eben nur Gäste und das merkten wir am deutlichsten an unseren Start- und Rennzeiten, welche stark eingeschränkt und in den frühen Morgenstunden waren. Diesmal nur als Zweierteam angereist, war die Vorbereitung durch unser Team, wie immer hervorragend. Oliver startete an diesem Wochenende in Spa in einer anderen Rennserie.
Sehr früh morgens mußten wir zu unserem Qualifying starten, leider gab es kein freies Training. 30 min um eine gute Zeit in den Asphalt zu brennen ist ohne Training nicht viel. Deshalb hatten einige Teams auch in den Vorwochen in Hockenheim getestet. Und dann auch noch Regen. Für Gerd reichte es zum 30. Platz. Dirk kämpfte mit stumpfen Waffen. Der Motor lief ohne Turbo, wie mit 75 PS. Trotz mehrmaliger Restarts der Elektronik änderte sich leider nichts. Die Fehlerauslesung (leider erst nach 15 minütiger Wartezeit von MINI "sichergestellt") ergab ein unzusammenhängendes Kauderwelsch. Das Ende vom Lied waren 3 gefahrene Runden und der letzte Startplatz. Aber so hat er wenigstens die Boxengasse der Formel 1 besser kennengelernt. Letztendlich wurde nach mehrmaligem Wechseln des Steuergerätes und Probefahrten über die Parkplätze festgestellt, daß, wie von Peter schon anfänglich vermutet, das von MINI zugeteilte Rennsteuergerät ( Nr. 39 !!!) defekt war. Vielen Dank !

Den Start des 1. Rennens sahen trotz des frühen Morgens schon einige tausend Zuschauer. Beide kamen wir gut weg, obwohl Dirk den Start als Letzter fast verschlief, da ein Streckenposten seine Fahne vor die Startampel hielt. Das Rennen verlief recht ereignisreich mit einigen Ausritten und Drehern. Gert erkämpfte sich so den 28. Platz, eine gute Ausgangsposition für das 2. Rennen, auch als 4. Gentleman. Dirk hatte sich nach 3 Runden durch schöne Manöver schon auf Platz 19 vorgekämpft, was aber eine Runde später durch einen Dreher in Kurve 1 und dem damit verbundenen Rückschlag auf den letzten Platz leider nicht so positiv beendet werden konnte. Schließlich reichte es zum enttäuschendem 30. Platz.
Im Laufe des Tages fand bei MINI dann noch ein Kicker-Turnier statt, besonders wohl für die Jüngsten, so daß Gert mit seinem Sohn Leander und Dirk mit seinem Sohn Eddie spielten. Anders als auf der Strecke verlor Team Eddie/Dirk beim Kicker gegen Götz Otto und Markus Boden. Der Schauspieler Götz Otto startete schon zum 2. Mal bei der MINI Challenge und bereicherte diese durch sein sympathisches Auftreten und nette Gespräche.
Im Verlaufe des Tages war es uns durch "Beziehungen" möglich das "heilige" Fahrerlager der Formel 1 zu betreten und dort etwas Promi-Luft zu schnuppern. Es war ein einmaliges Erlebnis so dicht, wie sonst nur im TV, dabei zu sein. Die Autos, die Fahrer, die Teampaläste, die Boxen alles perfekt organisiert und errichtet, leider eben aber total abgeschlossen. Für uns trotz allem oder gerade deswegen ein unvergeßliches Erlebnis ! Danke !

Zum 2. Rennen am Sonntagmorgen wurde das Team weiter dezimiert. Leider hatte Dirk am Samstagabend einen Zusammenstoß mit dem Motorroller im Fahrerlager und zog sich dabei eine Gehirnerschütterung inkl. Blackout zu. Zum Glück gab es keinerlei weitere Verletzungen. Durch die Rennärzte im Medical-Center wurde dann ein Startverbot für ihn erklärt, aber aufgrund seines Zustandes, wäre Dirk sowieso nicht an den Start gegangen. Aber nun hat er auch das F1 Medical-Center kennengelernt inkl. Krankenwagenfahrt zum Unfallklinikum Ludwigsburg, wobei der Fahrer durchaus das Zeug hätte ihn beim Rennen zu vertreten. Das Rennen verlief recht turbulent, so daß 8 Fahrer ihr Auto nicht heil ins Ziel bringen konnten. Gert hielt unsere Fahnen hoch und verzeichnete sein bestes Rennergebnis mit Platz 23.
Natürlich verfolgten wir noch das Formel 1 Rennen im Motodrom, kreischende Klänge und rasante Beschleunigungen machten Eindruck auf uns. Das Verfolgen des Rennens im TV ist natürlich übersichtlicher, aber das haben wir ja bei den restlichen Wochenenden. Gratulation an Lewis Hamilton zum Sieg, an Heidfeld und Vettel für Ihre Leistungen ! Und natürlich an Timo Glock gute Genesungswünsche (…und die kamen so gut an, daß er 14 Tage später in Ungarn als 2. auf dem Siegerpodium stand)!!!



 

Ferrari vs. MINI

Ferrari vs. AKF Motorsport

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter