Sponsoren MINI Folierungen von WrapArts Lordpages GbR - Websiteerstellung in Berlin
2. Rennen: Nürburgring 12.07.09
Mittwoch, den 15. Juli 2009 um 02:00 Uhr
Daniel Keilwitz gewinnt das 2. Rennen am Nürburgring
Frühmorgens und dann noch bei starkem Regen "durften" wir dann unser 2. Rennen austragen. Durch einen etwas früheren Beginn konnten wir dank der Organisation sogar die gesamten 10 Runden fahren. Beim Start wählte ich die nicht ganz so nasse linke Fahrbahn und konnte so gleich 2 Plätze gutmachen, bevor sich am Ende der Geraden eine Gischtwand aufbaute und Nullsicht herrschte. Trotz dieser widrigsten Bedingungen gab es kaum Rempeleien im Feld. Leider mußte ich den erkämpften Platz 14 nach etwas optimistischem Anbremsen der Dunlopkehre an Friedrich von Bohlen abgeben.
Henry Littig, Daniel Keilwitz, Dirk Lauth (v.l.n.r.)

Mechaniker verfolgen das Geschehen am Ferrari-Kommandostand



Auf langsam "trockner" werdender Strecke und abbauender Reifen konzentrierte ich mich auf die Verteidigung meines 15. Platzes gegen Christian Gebhardt, der eine vergleichsweise harte Gangart an den Tag legte und mir 5 mal beim Anbremsen ins Heck fuhr. Vielleicht sollten auch "Gast-" und "Promi"fahrer Ihre Schäden selber zahlen, dann wäre der Übermut etwas eingebremster. Besonders gefreut hat mich dann der Sieg meines Teamkollegen Daniel Keilwitz, der in der letzten Runde noch Hendrik Vieth überholte. Dritter wurde der Gesamtführende Daniel Haglöf aus Schweden.

Später in der Paddock-MINI-Lounge konnten wir dank der guten TV-Aufzeichungen bei der Formel 1 unser gesamtes Rennen noch einmal am TV verfolgen, mit Einblendungen der spannendsten Szenen an den unterschiedlichsten Stellen der Stecke und des Feldes, mit einer gelungenen Dramaturgie und Regie. Leider ist aus Gründen der TV-Rechte bei der Formel 1 nicht möglich dieses Material zu erhalten. Es wäre ein hervorragende Möglichkeit Sponsoren und fans zu zeigen, welch spannenden Motorsport mit zahlreichen Überholmanövern, Positionskämpfen, Querstehern usw. wir den Zuschauern bieten. Ohne zu Übertreiben kann ich sagen, daß es spannender zugeht als in der Formel 1, wo ja im wesentlichen nach dem Start nur eine millionenteure Werbe-Perlen-Kette an den Zuschauern vorbeizieht.

Dieses Formel 1 Rennwochenende nutzte auch der Webdesigner dieser meiner Seite, Michael Dell, mal wieder Rennluft zu schnuppern. Vielen Dank, Michael, für die tollen Bilder und diese Seite.

Mein Dank gilt auch diesmal natürlich dem ORMS-Team, besonders meinem Mechaniker Patrik Rott, der den MINI immer klasse vorbereitet und durch seine Sorgfalt und Aufmerksamkeit mit dazu beitrug, daß ich in dieser Saison (und ich hoffe, das bleibt auch so) noch kein technisches Problem hatte.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter