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1. Rennen: Oschersleben 05.09.09
Montag, den 07. September 2009 um 02:00 Uhr
Siegerehrung im Paddock Lounge
Heim Grand Prix unter schlechtem Stern (44)!
Was soll ich berichten ? Das katastrophalste MINI Wochenende der Saison … und das dann noch vor vielen Freunden und Gästen. Schon das Qualifying lief nicht optimal. Die "Gewöhnung" an die, für die WTCC geänderte, McDonalds-Schikane gelang einfach nicht, so daß einige Zeit auf der Gegengeraden verloren ging. Vorne war es eng. Pole-Sitter Stefan Landmann fuhr nur 6 Tausendstel schneller als Steffi Halm. Aber von Platz 21 geht normalerweise ja was für mich.

Das Auto kann fliegen aber leider nicht mehr fahren

Tim Mälzer sammelt Rennerfahrung

Ich hätte gewarnt sein sollen. In 2 Rennen vor uns fiel jeweils die Startnummer 44 wegen Unfalles aus…ein böses Omen. Übermotiviert vollzog ich dann mal meinen ersten Frühstart überhaupt, was aber nicht bestraft werden konnte, da das Rennen für mich nach 3 Kurven beendet war. Heinz Janits verlor die Haftung seiner Hinterreifen und schoß im rechten Winkel durch das Feld. Da ich auf der Innenseite der Hasselröder Kurve eigentlich beim Überholen war, hatte ich keine Chance auszuweichen. In der Hoffnung, daß der Motor nichts abbekommen hat, fuhr und rutschte ich weiter. Die Temperatur stieg dann auf der Start-Ziel-Geraden doch bedrohlich an, wo ich dann den MINI werbewirksam abstellte ;o) Vielen Dank an dieser Stelle für die Unterstützung durch die BMW und MINI Autohäuser von Carsten EHRL, welche viele Gäste und Kunden an der Strecke hatten, für die Unterstützung. Zum Glück stellte sich im Laufe des Abends heraus, das der Motor keinen Schaden genommen hatte, so daß nach Reparatur des Kühlsystems am Sonntag zum nächsten Rennen gestartet werden konnte. Vielen Dank an Patrik und die anderen Jungs vom ORMS Team! Mit meinem Ausfall befand ich mich in guter Gesellschaft, denn auch der beste deutsche WTCC -Fahrer Jörg Müller (BMW) fiel im 1. Rennen der WTCC , aussichtsreich platziert, aus. Das Rennergebnis als Ösi - Sandwich mit Schwede dazwischen: 1. Stefan Landmannen, 2. Fredrik Lestrup, 3. Jürgen Schmarl.

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Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter