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GP von Stuttgart am Hockenheimring
Donnerstag, den 15. April 2010 um 11:52 Uhr

Das 1. Rennwochenende der MINI Challenge 2010

Nach einer langen Winterpause startete die MINI Challenge bei schönem Frühlingswetter endlich wieder.

Das Fahrerfeld ist auf 20 gemeldete MINIs etwas geschrumpft, was der allgegenwärtigen Krise zuzuschreiben ist, aber für einen Markenpokal immer noch ein stattliches Fahrerfeld bedeutet.






Im Qualifying zeigte sich das Team GIGAMOT mit Vizemeister Hendrik Vieth auf Pole und Meister Daniel Haglöf auf Startplatz 3 gleich wieder kampfeslustig. Stefan Landmann von Lechner Racing komplettierte die erste Startreihe. Für Frensch Power Motorsport konnte Steve Kirsch Startplatz 6 erreichen und Dirk Lauth (auf dieser ungeliebten Strecke) Startplatz 13.

Im 1. Rennen am Samstag konnte sich der Polesetter im Verlauf des Rennens etwas absetzen, da es harte Zweikämpfe um die Platzierungen hinter ihm gab. Letztlich belegten Hendrik Vieth, Stefan Landmann, Nico Bastian und Steve Kirsch die ersten 4 Plätze der Saison 2010. Dirk Lauth erreichte nach sehr gutem Start mit 2 Überholmanövern, dann aber mit dem Handicap eines im Gerangel verlorenen rechten Außenspiegels, nur den 13. Platz.

Das 2. Rennen am Sonntag begann turbulent, da im Vorstart auf alle Rennfahrzeuge innerhalb von 3 min durch die gut arbeitenden Teams wegen plötzlich einsetzenden Regens Regenreifen montiert wurden. Das Rennen (WET-RACE) war durch mehrere Regengüsse und damit ständig wechselnden Fahrbahnbedingungen recht schwierig. Durch die umgekehrte Startreihenfolge der ersten 6 Plätze konnte sich der Polesetter Daniel Haglöf schnell absetzen, da er als Führender natürlich nicht im Blindflug der Gischt unterwegs war und einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Der auf P 2 gestartete Hari Proczyk (dieses Jahr auch für GIGAMOT) wurde 5. Der als 3. gestartete Steve Kirsch konnte nach einem zwischenzeitlich 2. Platz dann 6. werden. Das Treppchen vervollständigten Nico Bastian und Fredrik Lestrup (Casley International). Mit seinem Fahrzeug kämpfend war Dirk Lauth wohl an diesem Wochenende auf den 13. Platz abonniert.

In der Fahrer-Meisterschaft liegt durch die sehr unterschiedlichen Zieleinläufe noch alles sehr dicht beisammen. Nur in der Teamwertung wird wohl an GIGAMOT 1 mit Meister und Vizemeister aus 2009 niemand herankommen. Platz 2 scheint mit Lechner Racing (Stefan Landmann, Richard Trange) fundamentiert. Danach folgen mit GIGAMOT 2, Frensch Power Motorsport, Casley International und Fast Forward - Team Spicy, jeweils Fahrerpaarungen aus Profi und ambitioniertem Amateur, welche sich wohl starke Rennen um den letzten Podestplatz liefern werden.

Das Team Frensch Power Motorsport freut sich besonders auf das nächste Rennwochenende am schönen Sachsenring im Rahmen der GT Masters vom 7.-9.05.2010. Schließlich startet Steve Kirsch als Lokalmatador auf seiner Hausstrecke. Vielleicht kann ja auch Teamkollege Dirk Lauth von seiner Erfahrung profitieren.

Der Zeitplan wird nach Erscheinen hier zu lesen sein.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter