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Lokalmatador und Teamkollege Steve Kirsch siegt beim 1. Rennen am Sachsenring…
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 23:08 Uhr
Steve Kirsch - Sieger beim ersten Rennen am Sachsenring

2. Rennwochenende bei den GT Masters 2010 am Sachsenring

Bei herrlichem Frühlingswetter konnte sich Steve Kirsch( Frensch Power Motorsport) hinter einem gut aufgelegten Fredrik Lestrup und vor Hari Proczyk im Qualifying in die erste Startreihe stellen. Nach spannendem Start und in der Folge herrlichen Überholmanövern entschwand Steve dem Feld mit Riesenschritten und konnte so seinen ersten MINI Challenge Sieg auch noch "zu hause" nach hause fahren. O-Ton : "Ein rundenlanger Orgasm…..!" …unterstützt von Tausenden Fans auf den Rängen, das muß ein ganz besonderer Moment sein ! Glückwunsch, echt super !!! Das wurde natürlich im eigenen Lounge-Zelt, gesponsert von Steve Kirschs Unterstützern und der MINI Niederlassung Chemnitz ausgiebig bis in die Nacht gefeiert. Das Podium vervollständigte Hari Proczyk von Gigamot und Fredrik Lestrup von Casley International.

Sven Hannawald, jetzt GT Masters Fahrer im Team mit Thomas Jäger, gratuliert Steve Kirsch zum Sieg in der MINI Paddock Lounge


Weniger Grund zum Feiern hatte Dirk Lauth nachdem das Freie Training aufgrund eines nicht laufenden Turbos eher ein gemütliches Herumkurven war, konnte selbst härteste Arbeit im Auto beim Qualifying die total falsche Fahrzeugeinstellung nicht egalisieren. Von hinten gestartet reichte es dann nach schönen Fights zum 12. Platz.Die verhaltene Freude währte nicht lang, da nach einer 30 s Strafe wegen zu schneller Sektorzeit unter Gelb, dann doch nur Platz 15 heraussprang. Eine recht unfaire Entscheidung, da nur in einer Kurve "gelb" gezeigt wurde und der Sektor mit ca. 50 s mehr als die halbe Strecke umfasst. Obwohl ich regelkonform langsamer durch diese Passage fuhr, kann natürlich niemand auf der Rest-Sektor-Strecke steuern, ob er nicht doch schneller ist als vorher, außerdem ging es um 65/1000 s. Vielleicht sollte man sich am Sachsenring einmal Gedanken zur Sektoraufteilung machen. Zudem steckt m.E. sowieso ein Fehler in der Sektorauswertung, da in der ersten Runde aufgrund des Unterschiedes von Start und Ziellinie viel zu kurze Sektorenzeiten zum Vergleich herangezogen werden, das würde wohl manches Rennergebnis durcheinanderwürfeln ;o) Nach dem Start des 2. Rennens am Sonntagmorgen konnte sich Jürgen Schmarl früh an die Spitze setzen, die er dann auch nicht mehr abgab, da es am Sachsenring sowieso schwer mit dem Überholen ist. Nach einem Schubser von Henry Littig landete Martin Heidrich in Runde 5 unsanft vor dem Omega im Kies, was zu einer Drive Trough Strafe führte, die Henry aber nicht antrat bis er "schwarz" sah. Auch diesmal gab es "Sektorsünder" unter gelb, natürlich im langen 1. Sektor, einer wurde bestraft, Oliver Baumann = Drive Trough. Sieg also für den Österreicher J. Schmarl vor Schwede Daniel Haglöf, der damit noch immer die Gesamtwertung anführt, und auf Platz 3 mit Stefan Landmann ein weiterer Österreicher. Steve Kirsch konnte nach einigen Rangeleien Rang 8 sichern.

Dirk Lauth konnte sich aus allem heraushalten und fuhr vom hinteren Startplatz den 12.Platz heraus. In beiden Rennen reichte es zur 10. bzw. 11.besten Rundenzeit, so daß wohl im Qualifying und damit am gesamten Rennwochenende wesentlich mehr hätte herausspringen sollen. Tja, Pleiten, Pech und Pannen !

Zumal wir, Steve Kirsch und Dirk Lauth, für Frensch Power Motorsport den 3. Platz in der Teamwertung wohl etwas deutlicher hätten fundamentieren können. Steve ist in der Gesamtwertung 2. und als Nordschleifen-Spezi vielleicht am nächsten Wochenende vor dem 24 h Rennen am Nürburgring auf dem Sprung an die Spitze ! Auf geht’s !

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter