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MINI Challenge zu Gast beim Oldtimer Grand Prix 2010
Donnerstag, den 19. August 2010 um 19:14 Uhr
Eine der schönsten MINI Challenge Veranstaltungen findet jährlich beim Oldtimer Grand Prix auf dem Nürburgring statt. Zwischen den Rennen der Boliden der Renngeschichte dürfen die MINIs zeigen, daß sie wohl in 20 Jahren auch dort noch würdig vertreten sein werden.



Mit einigen Gastfahrern, u.a. dem TV-Moderator Maximilian Engert, war das Starterfeld mit 22 MINIs gut besetzt. Nach dem freien Training konnte,ein wenig überraschend, Thomas Tekaat, auch betreut von Frensch Power Motorsport, die Pole-Position vor dem Ösi-Doppel Hari Proczyk und Stefan Landmann, sowie einem weiteren Fahrer von Frensch Power Motorsport, Steve Kirsch, erkämpfen. Im Feld der Gentleman-Driver (bei der MINI ab 40) konnte das gute Teamergebnis durch Dirk Lauth perfekt gemacht werden, der dort 2., insgesamt 12. Wurde.

Das 1. Rennen startete dann bei herrlichem Wetter, für Thomas Tekaat etwas zu früh. Die Aufregung der ersten Pole trug wohl dazu bei. Nach der fälligen Drive-Trough-Strafe war es dann der 10. Platz. Nach vielen harten Zweikämpfen konnte sich Hari Proczyk mit 3 Zehntel Sekunden Vorsprung vor seinem österreichischen Landsmann, Stefan Landmann, durchsetzen. Der Schwede Daniel Haglöf komplettierte das Podium. Der taktische "Kampf um Platz 6", also die Pole des 2. Rennens, ging an Hendrik Vieth. Steve Kirsch hatte hier mit Platz 7 das Nachsehen. Dirk Lauth konnte nach einem Superstart Henry Littig, Jürgen Schmarl und fast noch Fredrik Lestrup überholen. Leider gab es in der ersten Kurve einen Schubser von Henry und dieser, Jürgen Schmarl, Oliver Baumann und Michael Menden zogen vorbei. In den nachfolgenden Runden konnte sich Dirk durch schöne Überholmanöver wieder an Henry Littig herankämpfen. Bei nahezu gleicher Pace blieb es aber bei dem Einlauf : Henry Littig 11., damit bester Gentleman, Dirk Lauth auf P 12, 2. Gentleman.




Das Eifelwetter schlug dann Sonntag richtig zu. Heftiger Regen, schlechte Sicht wegen Nebels führten zu einem späteren Start unter schwierigsten Bedingungen. Der auf Platz 2 gestartete Nico Bastian konnte sofort an Hendrik Vieth vorbeifahren. Dahinter gab es in der ersten Runde harte Kämpfe. Der Zieleinlauf stand aber fest : Sieg für Nico Bastian vor Hendrik Vieth und Stefan Landmann. Steve Kirsch (Frensch Power Motorsport) wurde Vierter vor Daniel "Maverick" Haglöf. Thomas Tekaat schied 3 runden vor Schluß mit defektem Ladeluftkühler aus, den er sich bei harten Zweikämpfen mit Richard Trange (SWE) und Jürgen Schmarl (A) beschädigte. Dirk Lauth hatte einen verhältnismäßig schlechten Start auf Regenreifen, verlor mehrere Positionen, profitierte aber von Rangeleien in der ersten Kurve und überholte noch Oliver Baumann, so daß er wieder auf 12 hinter Henry Littig fuhr. Die schlechten Bedingungen, das eng zusammenfahrende Feld, die Gischt, führten in den ersten Runden immer wieder zu anderen Bremsbereichen am Ender der Geraden. So verlor Henry in der 3. Runde die Kontrolle und fing das Auto aber noch vor dem Kiesbett. In Runde 5 fächerte die Kampfgruppe Schmarl, Tekaat, Trange vor Dirk auf P 11 am Ende der Start-Ziel-Geraden auf. Er wählte leider eine Ausweich-Linie, die ohne Grib die nötige Verzögerung verhinderte. Die Bergung aus dem Kiesbett dauerte leider eine Runde, somit war der 20 s Vorsprung, P 11 (später wäre das P 10 gewesen) und der Gentleman-Sieg verloren. Danach konnte er sich wieder an gleicher Stelle einsortieren und konnte auch die Pace auf dieser Position mitgehen. So ist eben Motorsport!

Den Gentleman-Sieg holte sich Martin Heidrich, der auf der Auslaufrunde schon Dirk Lauth gratulierte, bevor er im Parc-fermé von seinem Sieg erfuhr.

In der Gesamtwertung verwaltet Hendrik Vieth (D) geschickt seinen Vorsprung vor dem neuen Zweiten Hari Proczyk (A) und Vorjahres-Champion Daniel " Maverick" Haglöf (SWE). Um die Podiumsplätze können sich noch 8 Fahrer berechtigte Hoffnungen machen.

Auf zur World Touring Car Championship (WTCC) nach Oschersleben am 4. und 5.09.10, dem Heim- Grand-Prix von Dirk Lauth vom Team Frensch Power Motorsport !!!!

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter