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Nach Finalsieg MINI Challenge Meister 2010 : Hendrik Vieth (D)
Montag, den 27. September 2010 um 21:13 Uhr
MINI Challenge Meister 2010 ist nach einer lupenreinen Vorstellung auf dem Salzburgring, Hendrik Vieth aus Leer vom Team GIGAMOT. Schon mit einem großen Punktevorsprung angereist, erkämpfte sich Vieth souverän bei sonnigem Wetter am Freitagabend die Poleposition vor Thomas Tekaat und Daniel Haglöf (S). Bei widrigem Regen gewann Vieth das 1. Rennen von der Spitze weg vor seinem Teamkollegen und Vorjahressieger Haglöf, der Gesamt 4. wurde. Roockie Thomas Teekat vervollständigte das Treppchen. Gentlemansieger war Martin Heidrich vor Michael Menden und Dirk Lauth, der nach Getriebeschaden im Qualifying von ganz hinten starten mußte.


Cora und Ralf Schumacher bei der MINI Challenge am Salzburgring

Auch das 2. Rennen gewann Hendrik Vieth, diesmal sehr knapp vor Stefan Landmann und Hari Proczyk, nachdem diese sich harte Fights lieferten. Dirk Lauth von Frensch Power Motorsport fuhr den Sieg in der Gentlemenwertung ein. Auf schließlich doch noch abtrocknender Piste hatten die Fahrer, die noch in der Startaufstellung auf Slicks wechselten zum Rennende hin die besseren Karten. Stefan Landmann von LECHNER Racing war somit punktgleich mit Hari Proczyk in der Gesamtwertung. Spannender geht es kaum ! Den Ausschlag gaben 27 1000stel, mit denen Proczyk vor Landmann die schnellste Rennrunde fuhr, wofür es in der Challenge einen Punkt gibt. Somit heißt der Vizemeister Hari Proczyk aus Österreich vor seinem Landsmann Stefan Landmann. Die souveräne Leistung von Hendrik Vieth wird durch seine 7 Siege in 15 Rennen und die errungenen 353 Punkte unterstrichen. Beides neue Rekorde in der 7-jährigen MINI Challenge Ära, die auch im nächsten Jahr wieder für fantastischen Motorsport in Deutschland sorgen wird !!!

Die Teamwertung ging an GIGAMOT 1 vor LECHNER Racing und GIGAMOT 2 !

Das Fahrerfeld wurde zum Finale wieder prominent mit Cora Schumacher für Lechner Racing ergänzt, die eine saubere Vorstellung (zweimal P 15) ablieferte. Das sich G-Kräfte auf dem Boden etwas anders als in der Luft anfühlen und man auch noch mit 21 Konkurrenten z.T. bei Regen auf enger Piste um Positionen kämpft, erfuhr Matthias Dolderer, Race-Pilot vom RED-BULL-AIR-RACE , dem diese Erfahrung sichtbar Spaß bereitete.

Das Saisonfinale wurde wieder gebührend mit 700 Gästen und einer fantastischen Party in der MINI Paddock Lounge gefeiert. Die Zielflagge fiel hier erst am frühen Sonntagmorgen !

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Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter