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Katastrophen-Saison geht weiter
Mittwoch, den 29. Juni 2011 um 10:44 Uhr
Auch beim MINI Challenge Rennen im Rahmen des 24 h Rennens 2011 auf dem Nürburgring war Dirk Lauth (Frensch Power Motorsport) vom Pech verfolgt. Beim ersten Qualifikationstraining riß das Getriebegehäuse, so daß nur P 14 heraussprang. Das Team von Frensch Power Motorsport wechselte in gewohnter Professionalität das Getriebe, aber im 2. Qualifikationstraining regnete es, so dass keine Zeitenverbesserungen auf der Nordschleife möglich waren. Hier erwischte nur der spätere Sieger Nico Bastian eine trockene Runde.






Das Rennen am Samstagmorgen glich einer Pokerpartie. Während keine Niederschläge angesagt waren, tröpfelte es auf dem Grand Prix Kurs. Einige Fahrer wechselten in der Startaufstellung auf Regenreifen, Die ersten 6 blieben auf Slicks, wie auch Dirk Lauth auf seiner hinteren Startposition. Entweder geht was mit Slicks oder eben nicht !? Auch die Einführungsrunde brachte keine eindeutigen Erkenntnisse, nicht wirklich Regen und die Strecke sollte doch etwas abtrocknen im Rennen !? Nach dem fliegenden Start hatten letztlich aber die Regenreifen ab der 2. Runde deutlich mehr Grip, da der Regen sich entgegen allen Voraussagen verstärkte. Die Slickbereiften hatten entweder schon einen Vorsprung durch gute Startpositionen herauskämpfen können, den es jetzt galt zu verteidigen, oder waren wie Dirk Lauth im hinteren Mittelfeld gestartet und chancenlos den Regenbereiften ausgeliefert. Rundenlang konnte er noch die regenbereifte Cora Schumacher hinter sich halten, bis auch Cora am rutschenden,profillosen MINI (44) vorbeizog. Da hieß es nur den MINI heil über die 4 Runden tragen, was Henry Littig, dem Polesetter Hendryk Vieth und Teamkollege Steve Kirsch durch z.T. heftige Einschläge nicht gelang. Hochverdient konnte Nico Bastian diesen Lauf gewinnen und damit die Gesamtführung erkämpfen. P2 erschlidderte Fredrik Lestrup vor dem schnellsten Gentleman Erwin Piro, der auf Regenreifen durchs Feld pflügen konnte. Richtig gepokert und gewonnen.
Für Dirk Lauth blieb es nach einem weiteren desaströsen Wochenende mit Getriebeschaden und Reifenpech bei P14. Nach 5 Rennen nun quasi 3 „Nuller“….abgeschlagen in der Gesamtwertung…vielleicht reißt ja der Knoten bei den 3 „Heim“-Rennen für den Berliner bei der WTCC (World Touring Car Championship) in Oschersleben vom 29.-31.07.11, schließlich…..

Außerdem startete Dirk Lauth ja auch noch beim 24h Rennen, wenige Stunden später auf einem „Langstrecken-MINI“ (153) von s.i.g. Motorsport !

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter