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Durchwachsenes Rennwochenende mit Lichtblicken für Dirk Lauth
Dienstag, den 02. August 2011 um 22:50 Uhr
Beim Heim GP bei der WTCC in Oschersleben stand bei partiell sonnigem Wetter diesmal ein anstrengender Freitag bevor. Da 3 Rennen am WTCC Wochenende absolviert wurden, stand Freitag das Freie Training, das Qualifying und ein Rennen auf dem Programm. Nach dem Qualifying kam überraschend nur ein Startplatz 17 für die Nummer 44 heraus. Was lief nicht ? Keine Zeit zur Analyse, 1,5 h später begann das Rennen (siehe Video). Nach gewohnt gutem Start konnte Dirk Lauth schon in den ersten beiden Kurven Reinhard Nehls, Jörg Weidinger und Karl Pojer überholen.
Anfang der zweiten Runde wurde noch Matthias Gamauf am Ende der Geraden ausgebremst. Mit anfangs reifenschonender Fahrweise und dennoch wesentlich besseren Rundenzeiten als im Qualifying gelang es ab Mitte des Rennens immer mehr auf Max Partl und Michael Menden aufzuholen. Nach der Mutkurve, der 3 fach Links im Motopark, konnte Max Partl dann endlich überholt werden, ein Angriff auf Michael Menden konnte nicht mehr gesetzt werden, aber Top Ten (P 10) war ein versöhnliches Ergebnis für Rennen 1 mit den meisten Platzgewinnen aller Fahrer in diesem Rennen.

Rennen 2 (siehe Video) am Samstagnachmittag begann mit einem guten Start, bei dem ich Henry Littig und Martin Heidrich ausbeschleunigen konnte, sehr gut. Nach einigen Abwehrmanövern gegen Martin Heidrich gelang danach gegen Mitte des Rennens auf P 9 wieder der Anschluß an Michael Menden, der gekonnt seine Position verteidigte. Nachdem Henry Littig am Ende des Rennens wieder auf Dirk Lauth aufschloß, drehte er in der letzten Runde die Nr. 44 am Eingang der Gegengeraden. Dirk Lauth verlor dadurch 5 Plätze, den 2.Platz in der Gentlemanwertung und den guten Startplatz für das 3. Rennen am Sonntag. Sehr ärgerlich, Start leider wieder von weiter hinten !
Dieses Regenrennen wurde dann bei kalten Temperaturen am Morgen auf P 13 gestartet. Diesmal verhinderte etwas Wheelspin einen perfekten Start. Trotzdem konnte sich Dirk Lauth nach der turbulenten ersten Runde auf Platz 10 behaupten. Leider neigte der MINI zum Übersteuern, so daß 30 min Kampf gegen die Konkurrenz und die Physik anstanden. Mit dennoch vergleichsweise guten Rundenzeiten konnte Michael Menden noch überholt werden, während die wohl perfekt vorbereiteten MINI von Lechner Racing, mit Karl Pojer und Matthias Gamauf, und Jörg Weidinger nicht zu halten waren. Am Ende sprang P 12 und der 3.Platz in der Gentlemanwertung heraus. Was wäre wohl mit einer besseren Startposition möglich gewesen ?

FAZIT: Nach der bisher katastrophalen Saison sind doch Lichtblicke zu erkennen, wenn auch ein Abschuß wieder wichtige Punkte in R2 und R3 kostete. In der Gesamtwertung konnte der 14. Platz noch nicht verbessert werden, aber die Abstände bis auf P9 wurden wesentlich verringert. Das Gentlemanpodium mit nur noch 9 Punkten Abstand scheint auch wieder greifbar. Hoffen wir auf erfolgreiche Rennen am schönen Nürburgring im Rahmen des Oldtimer Grand Prix !

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter