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Sensationelles Wochenende, 2 x Podium, Pole-Position und….
Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 14:29 Uhr
Dirk Lauth (Frensch Power Motorsport) auf der Poleposition
…einfach unheimlich viel Spaß bei der MINI Challenge beim GT-Masters Finale am Hockenheimring 2011 für Dirk Lauth (Startnummer 44, Frensch Power Motorsport)
Leider war das nicht für alle so, da im freien Training ein schwerer Unfall zwischen Hendrik Vieth und Henry Littig (beide GIGAMOT) zum Ausfall beider Racer für das Wochenende führte. Besonders ärgerlich für Vieth, da er als Gesamtführender in der MINI Challenge kurz vor dem Finale in Salzburg zwei „Nuller“ hinnehmen mußte.

Im Qualifying erfuhr sich dann Nico Bastian die Pole. Dirk Lauth (Nr. 44, Frensch Power Motorsport) konnte als zweitbester Gentleman hinter Martin Heidrich, auf seiner „Nichtgerade-Lieblingsstrecke“, die Startposition 8 erkämpfen. Nach einem guten Start ( 2 Positionen waren schon fast erkämpft) im ersten Rennen kam es zum unnötigen, aber mit Erwin Piro durchaus üblichen Blechkontakt, so daß Dirk Lauth auf den überhöhten Curb der ersten Kurve gedrückt wurde und diese mit innen deutlich abhebendem MINI auf nur 2 Rädern durchfuhr. Danach konnte er sich wieder nur auf P 8 einordnen. Das kämpfende Paar MINIs vor ihm ( Cora Schumacher „Chapeau auf Ihrer Paradestrecke“ und Martin Heidrich) geriet dann in der Mercedes-Schikane in Runde 3 dermaßen aneinander, daß Dirk 2 Positionen auf einen Streich gutmachte. Der D-Zug der Spitze war zu dieser Zeit schon enteilt. Zum Fünftlatzierten Max Partl konnte im letzten Renndrittel Boden gut gemacht werden, aber an einen Positionskampf war nicht zu glauben. Die wichtige Position 6 konnte gegen einen folgenden Martin Heidrich mit konstant guten Rundenzeit sicher verteidigt werden. Damit hieß es am Rennende Position 6, „Sieger der Gentlemanwertung“ und ab auf das Podium zusammen mit dem Sieger Thomas Tekaat (Lechner Racing Team) , dem Zweiten Nico Bastian (GIGAMOT) und Feredrik Lestrup (Casley International). Nach schlechtem Start in die Saison und herben Rückschlägen endlich bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Podium im Champagner duschen und den Pokal in Empfang nehmen…..Ach und als Schmankerl die POLE-Position im 2. Rennen am Sonntag. Damit ist Dirk Lauth der erste Gentleman der jemals in der MINI Challenge auf der Poleposition stand.

Beim 2. Rennen am Sonntag gelang Dirk Lauth trotz der Aufregung ein so guter Start, daß sein Teamchef, Ali Frensch, der das Rennen in Turn 2 beobachtete schon an einen Fehlstart glaubte. So gelang Dirk seine erste Führungsrunde in der MINI Challenge und damit die erste Führungsrunde eines Gentleman in dieser Serie. Wieder auf Start-Ziel war die verfolgende Meute der Spitzenfahrer, angeführt von Nico Bastian und Steve Kirsch, bedrohlich nahe. Beim Einlenken zu Turn 1 gab es einen Schlag von rechts und einen Schlag von hinten (alles noch im Rahmen), so daß ein weiter Bogen notwendig war um den MINI wieder unter Kontrolle zu bringen. Leider kostete das auch soviel Schwung, daß Bastian, Kirsch, Tekaat und Lestrup in Turn 2 und 3 vorbeizogen. Um sich nicht in den Meisterschaftsendkampf dieser Fahrer einzumischen war eben am Eingang der Parabolika nicht „letzte Rille“ angesagt. Max Partl (Partl Motorsport), der dadurch besser auf die Parabolika kam, nutzte damit die Gunst der Stunde und zog auch noch an Dirk Lauth vorbei. So stellte sich dasselbe Bild wie in R1 ein. Gegen Rennende machte Dirk noch Boden auf Max gut und kontrollierte das Rennen nach hinten gegen den 2. Gentleman Martin Heidrich. Damit durfte wieder, als Sieger der Gentlemen, Champagner auf dem Podium entgegengenommen werden. Das Podium wurde komplettiert ;o) durch den Sieger Nico Bastian, der damit die Gesamtführung übernahm, Thomas Tekaat und den Schweden Fredrik Lestrup.

Es war einfach ein überaus erfolgreiches, überwältigendes Wochenende, beflügelt durch den Abschluß eines Sponsorvertrages mit FLENNOR Automotive Germany für Dirk Lauth für die Saison 2012, deren Logo ja in Hockenheim schon präsentiert wurde.

In der Gesamtwertung ging es mit P 9 nun endlich in die Top Ten. Auch in der Teamwertung konnte durch die Platzierungen von Steve Kirsch ( 2 x Platz 4) und Dirk Lauth ( 2 x Platz 6) der 3. Gesamtrang für Frensch Power Motorsport erkämpft werden, auch ein Dank an das Team um Ali, Flo, Andreas, Carsten …... Damit sind einige Jahresziele beim Finale am Salzburgring ( 3 Rennen am 14.-15.10.11) greifbar nahe.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter