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Saisonfinale am Salzburgring .. wie gewonnen, so zerronnen !!!
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 12:49 Uhr
Salzburgring
Angereist zum Finale sind wir, Frensch Power Motorsport, als Dritte der Teamwertung, Dirk Lauth als 9. (und 2. Der Gentlemanwertung) und Steve Kirsch als 6. der Gesamtwertung. Bei wunderschönem Herbstwetter war dann im Qualifying, nach Teamarbeit im Windschatten, P8 für Steve Kirsch und P19 (in der schnellsten Runde sprang eingangs Start-Ziel leider der Gang raus) für Dirk Lauth. Da war deutlich mehr drin, der Abstand zu P 9 lag nur bei ca. 1s.

RENNEN 1: Steve Kirsch kam leider nur bis zur ersten Kurve, da wurde er gedreht und von der Strecke geschoben : Ausfall (Nuller, auch für die Teamwertung) ! Für Dirk Lauth lief es in diesem Rennen wesentlich besser. Nach gutem Start und einigen Windschattenduellen in den ersten Runden konnten Reinhard Nehls, Karl Pojer, Jürgen Walkoun und Dominik Schön überholt werden. P 13 war erreicht. Nach dem Rennen wurde Henry Littig (im Zusammenhang mit Steve Kirschs Ausfall, womit er aber nachweislich nichts zu tun hatte) und Martin Heidrich (im Zusammenhang mit dem Ausfall von Jörg Weidinger) jeweils mit einer 30 s Strafe wegen Herbeiführung eines Unfalles belegt, diese aber beide wundersamerweise bis zum nächsten Morgen wieder zurückgenommen. Im Kampf um die Spitze zeigte Hendrik Vieth wieder seine Klasse. Nach der PolePosition querte er die Ziellinie als Sieger vor Steffi Halm und Nico Bastian .

RENNEN 2: Start von P13 für Dirk und viele Ereignisse im Rennen: Ausfall Martin Heidrich, der beim Anbremsen der Nocksteinkehre sein Auto „verlor“, Karambolage im hinteren Feld zwischen Reinhard Nehls und Jörg Weidinger in der Schikane, 2 Ausfälle ! Dirk Lauth macht sich ans Überholen von Fredrik Lestrup P10, aber Alexander Willnich verliert sein Auto in der Nocksteinkehre und kollidiert beim Wiederauffahren auf die Strecke stark mit Karl Pojer, beide raus, Safety-Car, Rennabbruch ! Zwischenzeitlich wurde bei Dirk Lauth festgestellt, daß er mit einem falschen Hinterreifen (der eh nicht viel tut, aber die Markierung 41/16 wurde mit 44/16 verwechselt) unterwegs war. Leider mußte der Reifen in der Box gewechselt werden, so daß beim nachfolgenden Restart hinter dem Safety-Car vom Ende des Feldes gestartet werden mußte. Die unerfahrenen 3 Gaststarter vor ihm ließen beim Restart das Feld dermaßen abreißen, dass selbst nach dem Überholen dieser 3 in den ersten beiden Kurven, an ein Herankommen an das Feld nicht mehr zu denken war. Wenige Minuten später wurde nach einer Karambolage zwischen Henry Littig und Matthias Gamauf, welche beide aber noch gewertet wurden, das Rennen mit Wertung endgültig abgebrochen. Dirk Lauth verlor mind. 7 Plätze, nur P17…Steve Kirsch kam vom Ende des Feldes auf P10 ein. Damit waren sämtliche Punktepolster in der Teamwertung, Gesamtwertung und Gentlemanwertung bedrohlich zusammengeschmolzen, aber selbst mit einem Platz im Mittelfeld war noch alles drin…aber es sollte ja noch weitergehen. Gesiegt hatte wieder Vieth vor Bastian und Tekaat. Damit hatte Vieth im letzten Rennen doch noch die Chance auf den Gesamtsieg. Im Fahrerlager sah es aus wie nach einer Schotter-Ralley-Prüfung oder einem Schrottplatz, mehrere MINIs Totalschaden bzw. bis zum Start des 3 Rennens nicht mehr reparierbar. Auch wenn bei einem Finale natürlich möglichst viele MINI am Start sein sollen, sollte überdacht werden, ob man nicht bei den entscheidenenden Rennen des Jahres im Interesse des Sports und der Fairness komplett auf Gastfahrer verzichten sollte, schließlich waren an fast allen Unfällen der 3 Rennen Gastfahrer beteiligt. Zudem hat der Salzburgring zwar ein einfaches Layout, aber durch die hohen Geschwindigkeiten und die Windschattenduelle sind selbst Überrundungen sehr gefährlich.

RENNEN 3: Nach sehr gutem Start konnte Dirk Lauth sofort Cora Schumacher, Franjo Kovac und Jürgen Walkoun ausbeschleunigen. Eigentlich eher defensiv bog er hinter Dominik Schön, neben Walkoun in die Schikane ein, Schön drehte sich, Walkoun fuhr Dirk Lauth dermaßen auf das rechte Vorderrad, daß die Spurstange verbogen war und der MINI kaum noch zu beherrschen. In der Box wollte die Crew schon aufgeben, aber auf Drängen von Dirk wurde der MINI in 4 min leidlich fahrbereit gemacht….sollten wieder einige Autos ausfallen, waren trotz Rückstandes durchaus noch ein paar Punkte drin…wieder auf der Strecke lief es „langsam, aber sicher“, was die Rennleitung leider nicht so sah, so daß Lauth wieder an die Box zitiert wurde…Florian Frensch wechselte die Spurstange in 5 min (danke !!!)…der MINI fuhr wieder so schnell, wie die Gastfahrer, aber die verlorenen Runden summierten sich durch den angeordneten 2. Boxenaufenthalt, so daß Lauth nicht mehr in die Wertung kam. Steve Kirsch schaffte Platz 6 (Gesamt dann P 7) nach einem abermals in Wertung abgebrochenem Rennen, da Michael Menden sich nach einem vermeintlichen Anstoß von Erwin Piro, auf dem Dach liegend wiederfand. Beide kamen noch in die Wertung !? Hendrik Vieth verbuchte zwar die Maximalausbeute von 3 Siegen nach seinem Komplettausfall am Hockenheimring, aber Nico Bastian reichte ein 4. Platz für den Gesamtsieg im letzten Rennen.

Glückwunsch dem MINI Challenge Meister 2011 – Nico Bastian - ! Beide zusammen gewannen die Teamwertung für GIGAMOT und haben als zusätzlichen Preis einen Start auf einem BMW Z4 GT4 beim Finallauf der VLN auf der Nordschleife gewonnen, um dort zu zeigen, wie sehr man auf dem MINI Rennen fahren lernt. Viel Glück !

Tja und Frensch Power Motorsport verpaßte das Podium um mickrige 5 Punkte (evtl. die geschenkten vom Show-Event). Für Dirk Lauth endete die Saison, nach einem starken Aufholrennen im Mittelteil, wie sie begonnen hatte, mit Pleiten, Pech und Pannen….Nur P12 gesamt und knapper P4 bei den Gentleman und eben auch das Teampodium verpaßt. Trotz alledem war es eine ereignisreiche Saison für Dirk Lauth. Unvergessen die 1. Poleposition für einen Gentleman mit der anschließenden 1. Führungsrunde eines Gentleman in der MINI Challenge, verbunden mit 2 Gentleman-Siegen am Hockenheimring !!!

Für diese bewegenden Momente und Ihren Fleiß, Ihre Unterstützung, Ihren Einsatz, Ihr Daumendrücken, Ihr Interesse und vieles mehr…….VIELEN DANK allen Mannen von FRENSCH POWER MOTORSPORT, meinem Teamkollegen Steve Kirsch, meinen Sponsoren, meinen Fans, meinen Freunden…natürlich meiner lieben Frau und meiner lieben Familie …und den Mitarbeitern von MINI Deutschland, dem Team von „punkteins“ für Ihren unermüdlichen Einsatz und die Organisation…..und einfach ALLEN, die sich für die MINI Challenge begeistern !

Nun geht es aber in die Winterpause, der MINI wird wieder fit und dank neuem Sponsor auch schick gemacht ! Dann wird 2012 im 5. Jahr wieder angegriffen, der noch provisorische Rennkalender verspricht tolle Motorsportevents !

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter