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Rennbericht Motopark Oschersleben: 2. Startreihe und dann die Doppel-Null!
Dienstag, den 03. April 2012 um 21:03 Uhr
Startaufstellung (1. Rennen) :: MINI Trophy 2012 - 1. Rennwochenende
Bei eisigen Temperaturen und starkem Wind startete die MINI TROPHY am 30.03.12 im Motopark Oschersleben in die Saison 2012, als Rahmenserie der ADAC GT Masters Weekends. Das Qualifying fand dann auch noch im Regen statt. Auf die Pole kämpfte sich der Österreicher Jürgen Schmarl (Fast Forward-12), der am Vortag im Training noch verunfallte, mit einer einsamen Bestzeit. Ralf Martin (Gigamot-37) ergänzte die erste Startreihe. In der 2. Startreihe dann Steve Kirsch (Frensch Power Motorsport – 41) und mit einer Klasse-Leistung auf P 4 dann schon Dirk Lauth (FLENNOR s.i.g. motorsport – 44).
Startreihenfolge (1.Rennen) :: MINI Trophy 2012 - 1. Rennwochenende

Kurz vor der Hasseröder Kurve :: MINI Trophy 2012 - 1. Rennwochenende

Ausflug ins Kiesbett :: MINI Trophy 2012 - 1. Rennwochenende

Vorstart :: MINI Trophy 2012 - 1. Rennwochenende

Leider dann kein Regen, aber Sturm, beim Start des 1.Rennens der Saison, da die Fahrer in der ersten Runde i.d.R. dann etwas vorsichtiger zur Sache gehen. Dafür erfreulicherweise viele Zuschauer auf den Tribünen des Motopark Oschersleben. Startampel aus – Dirk Lauth (44) kommt wesentlich besser weg als die 3 MINIs vor ihm, muss aber die weitere Außenlinie nehmen, beschleunigt bis auf P2 nach vorn. Um einen Unfall am Ende der Geraden beim Anbremsen zu verhindern, denn Ralf Martin (37) hatte den Bremspunkt innen deutlich verpaßt, mußte Dirk Lauth (44) wesentlich später einlenken – Martin rasierte ihm dennoch den linken Außenspiegel ab, wodurch sich die Nachfolgenden etwas stauten. In der folgenden engen, langen Rechtskurve kam es dadurch zu ein paar Kollisionen, in denen u.a. Steve Kirsch (41) nach Berührung mit Henry Littig (36) heftig links abbog. Schmarl und Martin konnten Ihre Positionen den Rest des Rennens über behaupten. Thomas Tekaat (17), durch guten Start und die folgende Situation auf P4 nun hinter Lauth (44) auf dem Weg zur Hasseröder, welche Lauth (44) innen ansteuerte. Ungestüm schoß Tekaat (17) Lauth (44) durch einen gezielten Treffer hinten links in den tiefen Kies der Hasseröder Kurve (Turn 3). Damit beendete er im Prinzip das Rennen (und in der Folge auch das so gut begonnende Rennwochenende ) für Dirk Lauth (44) und verhinderte ein mögliches Podium für sich selbst, da er für diese Aktion eine Drive-Trough-Strafe durch die Rennleitung erhielt. „Durch das Reglement belohnt“ durfte er dann auf P6 ins Ziel kommend, die Pole für Rennen 2 einnehmen. Für Dirk Lauth (44) sollte es leider schlimmer kommen. Die extrem lange Bergungszeit, bedingt durch den Abflug von Michael Menden in dasselbe Kiesbett und die zögernde Aufnahme der Bergung, verursachte zusätzlich bedingt durch Schäden am Wasserpumpenantrieb thermische Probleme an seinem Motor und einen damit folgenden technischen Ausfall. Martin (37) jagte den ersten Sieger der Saison 2012, Jürgen Schmarl (12), die gesamte Renndistanz, konnte aber keine erfolgversprechenden Manöver durchführen. Mit einigem Abstand ergänzte die gewohnt starke MINI-Spezialistin Steffie Halm (Gigamot – 39) das Podium, durch ein schwaches Qualifying (P8) gehandicapt. Hervorzuheben ist noch die Leistung von Max Partl (Partl-Motorsport-7), der von P12 bis auf P4 fuhr. Cora Schumacher (s.i.g. motorsport – 22) vervollständigte die Top Ten.

Sonntagmorgen, vor schon vielen Zuschauern, dann der Start zum 2. Rennen. Leider ohne Dirk Lauth (44), der sich schon auf ein überholreiches Rennen gefreut hatte. Trotz der Bemühungen des s.i.g. motorsport – Teams und erfolgreichem Probelauf des Motors, gab dieser in der Aufwärmrunde endgültig „den Geist auf“. Für ihn, nach P4 im Qualifying, die Höchststrafe : Doppel – Null ! Nach dem Start konnte Thomas Tekaat zunächst seine Führungsposition behaupten. Schon in der Dreifach-Links verlor Henry Littig (36) seinen MINI und erwischte dabei auch noch den ausweichenden Max Partl (6). Die sich bildende Vierer-Kampf-Gruppe Tekaat, Halm, Schmarl, Martin trennte sich nach ein paar Runden in 2 Paare. Steffie Halm konnte trotz einiger Probleme eingangs Start-Ziel, den Verfolger Jürgen Schmarl bis zum Ziel hinter sich halten. Martin benötigte ein paar Runden, um Tekaat eben dort zu überholen, da war der Express nach vorn aber schon weg. Sieg für Steffie Halm vor Jürgen Schmarl, der damit die Gesamtwertung anführt, und Ralf Martin. Durch weitere technische Ausfälle (Kirsch, Menden kamen nur 12 MINIs ins Ziel. Cora Schumacher verbesserte sich nach heftigen Kämpfen mit Nehls, Heidrich und Kovac auf Rang 9.

Erfolgreicher Start für die MINI TROPHY 2012 im Rahmen der GT-Masters und für einige Favoriten. Leider ein enttäuschender Start nach toller Quali für die Nummer Vierundvierzig, den FLENNOR – MINI von Dirk Lauth. Was bleibt : „Es kann eigentlich nur besser werden – in Südfrankreich, Le Castellet – Circuit Paul Ricard - bei der MINI UNITED 2012 – am 11.-13.06.12 !

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter