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Erfolgreiches Wochenende für Dirk Lauth in der MINI TROPHY
Freitag, den 15. Juni 2012 um 13:53 Uhr
Ein Preuße auf dem Sachsenring, also fast ein Heimrennen – erst recht mit dem s.i.g. – Motorsport Team um Teamchef Lothar Sausemuth aus dem nahen Plauen. Der FLENNOR MINI mit der Startnummer 44 musste ja auch erst wieder von der AMI 2012 in Leipzig, wo er eine Woche in der Eingangshalle für „FLENNOR Automotive Germany“ ausgestellt war, wieder an die Rennstrecke gebracht werden.

Es war ein Wochenende der Superlative, schließlich hatten wir über 70 Gäste, Sponsoren und Freunde am Samstag und Sonntag im Teamzelt zu Gast. Eine Rundum-Betreuung bot ein unvergessliches Erlebnis bei den GT Masters und der MINI TROPHY. Der frische Rennlizenzbesitzer und fabelhafte Koch und Restaurantbesitzer, Fabio Saja, vom Restaurant „ Primavera“ in Plauen, zauberte am Samstagabend ein sensationelles italienisches Meeresfrüchte-Buffet, garniert mit kunstvollen Schnitzereien. Das anschließende gemeinsame Anschauen des EM-Spieles Deutschland-Portugal rundete den Abend ab, auch wenn es aufgrund der sportlichen Leistung unserer Jungs nicht zu den Höhepunkten gehörte. Diese bildeten für viele der Gäste wohl eher die MINI-Renntaxifahrten am Nachmittag auf dem Sachsenring. Dabei hatten sowohl die Fahrer Max Partl, Christian Bock und Dirk Lauth Ihren Spaß, als auch besonders die Taxi-Gäste, welche ausnahmslos mit einem „breiten Grinsen“ aus den MINIs ausstiegen. Im Renntempo um den Sachsenring zu jagen und die dabei auftretenden Kräfte mal am eigenen Leib zu spüren, ist schon etwas besonderes.

Aber auch die Rennsportkomponente kam nicht zu kurz. Dirk Lauth musste zwar wieder als Ein-Mann- s.i.g. Motorsport-Team an den Start gehen, da Teamkollegin Cora Schumacher krankheitsbedingt nicht am Sachsenring sein konnte, aber das gelang recht eindrucksvoll. Auf seiner Lieblingsstrecke wurde im freien Training mit dem Team um Chefmechaniker Daniel Schumacher noch am Setup gefeilt. Die vorher angesagte Steigerung von 2 s zum Qualifying wurde exakt eingehalten, so dass am frühen Samstagmorgen ein guter 8. Startplatz erzielt werden konnte. Die schnellste Runde wurde dabei auf alten Reifen in der 3. Runde erreicht. Das Potential der dann aufgezogenen neuen Slicks konnte durch eine unerwartete Balanceverschiebung leider nicht genutzt werden. Es wäre mehr möglich gewesen.

Das 1. Rennen begann mit einem guten Start, der sofort eine Platzverbesserung ggü. Ralf Martin brachte. Eine Kollision zwischen Max Partl und Steffie Halm in Runde 2, die beide etwas zurückwarf, und ein Platzverlust gegen Martin ergab P6 nach 2 Runden. In Runde 5 erhielt Henry Littig eine Drive-Through-Strafe wegen einem Startvergehen, so dass nun schon P5 erreicht war. Unterdessen hatte sich Partl mit sehr guten Runden schon wieder herangearbeitet. Zu diesem frühen Zeitpunkt des Rennens die Position mit allen Mitteln zu verteidigen, hätte auch bedeutet, die mittlerweile um ca. 4 s abgeschlagenen Konkurrenten wieder in das Geschehen eingreifen zu lassen. Taktisch entschied sich Dirk Lauth seinen jungen Quasi-Teamkollegen (Partl Motorsport ist auch im s.i.g. Motorsport Teamzelt beheimatet) passieren zu lassen, um die nunmehr gehaltene 6. Position nicht zu gefährden. Denn diese bedeutet POLE-Position im 2. Rennen am Sonntag. Und dies gelang eindrucksvoll, denn der Abstand nach hinten konnte bis ins Ziel sogar noch ausgebaut werden, während der D-Zug nach vorn enteilt war. Sieg für J. Schmarl vor Lokalmatador Steve Kirsch und R. Martin – Glückwunsch !

FLENNOR MINI, Dirk Lauth, Nummer 44 wieder einmal auf der POLE-POSITION beim Sonntagsrennen ! Nach einem guten Start verlor Dirk Lauth dennoch die erste Kurve an Thomas Tekaat, da leider am Sachsenring die Startboxen sehr dicht beieinander liegen und die Pole auf der „schlechteren“ linken Seite liegt (bei den fliegenden Starts der anderen Rennserien wählten im Einklang mit dem Reglement alle Pole-Setter ausnahmslos die rechte Seite als Pole-Position ). Die Pace der ersten Runde auf P 2 war sehr gut, dennoch bremste sich Max Partl in der engen Bergauf-Kurve eingangs der Geraden innen hinein, was letztlich im weiteren Verlauf die Nummer 44 kurvenausgangs auf die Wiese drückte, wo gerade in dieser wichtigen Passage die Traktion verloren ging, so dass bis zum Ende der Geraden 3 Kontrahenten vorbeiziehen konnten. Im weiteren Verlauf des Rennens war dann P 7 zu sichern, was in einem sauberen Duell mit Andreas Fleischmann (19,Piro Sports - ADAC Nordbayern) auch gelang. Das Podium teilten sich erneut die beiden Titelaspiranten in der Reihenfolge : R. Martin (37,GIGAMOT), J. Schmarl (11, Fast Forward) und auf P3 Steve Kirsch (41, Frensch Motorsport - ADAC Sachsen).

Für Dirk Lauth (44, s.i.g. Motorsport) war es damit ein erfolgreiches Wochenende : P 6 im 1. Rennen, damit Pole-Position für R2, P 7 im 2. Rennen UND in beiden Rennen 2. Platz in der Gentleman-Wertung, da der GESAMTWERTUNGsführende Ralf Martin (P 3 in R1 und Sieg in R2) auch in dieser Wertung antritt.

Nach den beiden Ausfällen in Oschersleben und den MINI UNITED Rennen in Le Castellet konnte sich Dirk Lauth mit diesem guten Ergebnis in der Gesamtwertung von P 18 auf P11 arbeiten und hat auf alle Fahrer, außer den führenden 6, Punkte gut gemacht. In der Gentlemanwertung gelang der Sprung vom letzten Platz auf P 5 mit Tuchfühlung zum Podium.

Nach der 2-monatigen Sommerpause geht es dann hoffnungsvoll auf dem Red-Bull-Ring (Spielberg, Österreich, 10.-12.08.12 ) im Rahmen der ADAC GT Masters weiter. Hoffentlich wird es auch dort wieder einen LIVE-STREAM über www.mini-trophy.de geben, damit alle Daheimgebliebenden wie am Fernseher mitfiebern können.

Onbord-Videos vom Sachsenring erscheinen in den nächsten Tagen.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter