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Im Osten nichts Neues …
Montag, den 03. September 2012 um 19:49 Uhr

Der Rennbericht kommt spät, da der Frust immer noch tief sitzt. Heim-Grand-Prix für Dirk Lauth – viele Gäste und Freunde vor Ort und ein immer noch „hinkender“ MINI.

Samstagnacht REGEN :-) ….Qualifying-Start auf nasser Piste, da macht der Leistungsnachteil nicht soviel aus … P7 bis 5 min vor Schluß, aber dann ist es leider dank stärker werdender Sonneneinstrahlung plötzlich fast trocken….durchgereicht bis Startplatz 11.

Rennen 1 bei herrlichem Sonnenschein und spätsommerlicher Wärme. In der ersten Runde geht es hervorragend von Startplatz 11 bis auf Position 7 an Kirsch, Fleischmann, Littig vorbei, nach vorn, aber zum Ende der langen Start-Ziel-Geraden sind 2 Plätze durch Kirsch und Fleischmann schon wieder abgejagt (einfach mal ausbeschleunigt). Eine Runde wird die 44 dann von Michael Menden an gleicher Stelle kassiert. Und dann 10 Runden dasselbe frustrierende Spiel…am Anfang der beiden langen Geraden des Tri-Ovals in der Lausitz am Heckdiffusor klebend um am Ende jeweils 6 Fahrzeuglängen Rückstand zu haben. Dann leider ein Mißverständnis bei einer Überrundung mit spektakulärem Ausritt ins Grüne … und schon war der Vorsprung von 5 s nach hinten zur 2. Kampfgruppe dahin. Leichte Beute dann für Henry Littig, der aus der letzten Kurve heraus bis zur Ziellinie 10 km/h !!! mehr Speed aufbauen konnte. Zum Schluß P 10, während Sieger Tekaat und Schmarl auf P2 einen noch nie dagewesenen Vorsprung von 25 s auf P 3 Martin hatten !!?

Rennen 2 am Sonntag … es geht noch schlimmer ! Guter Start … P 8 nach der ersten Runde. Aber auf der Gegengeraden der 2. Runde fallen sie dann wie ein Wespenschwarm über mich her, ich stehe förmlich. Bald ist es P15 !!!...Dirk Lauth hätte aufgehört, gäbe es in der Trophy nicht Punkte bis P20…als gefühlte Schlußlaterne ging es um die Strecke. Jede Runde in den Kurven aufgefahren auf Christian Bock und Uwe Hedderich um dann wieder nur beim Beschleunigen das Nachsehen zu haben. Ein bißchen Trickserei in der letzten Runde verführt Hedderich zu einem Bremsfehler, eine Position weniger verloren, zum Schluß P 14.

Kurz gesagt in allen Sessions das langsamste Auto in 3 Top-Speed Messungen…mit entsprechend schlechten Sektorzeiten in den Speedsektoren 1 und 3……nur im technisch-anspruchsvolleren 2.Sektor reicht es zu TOP 5 Zeiten und eben im REGEN ! (Ich fühle mich wie Schumacher mit dem unterlegenen Mercedes , nur das er als 7-facher Weltmeister entspannter ist ;-)) Hoffentlich fällt dem Team noch was ein mit der Krücke von Motor, aber es geht ja nicht viel zu machen wegen dem Reglement !.....sonst heißt es im Trockenen nur noch Mitfahren statt Mit-Racen !

Trotz allem….vielen, vielen Dank an alle Freunde und Fans und natürlich die Sponsoren uns an mein s.i.g. Motorsport Team, dass Ihr mich so zahlreich unterstützt und aufgemuntert habt !!!

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter