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Dirk Lauth erlebt gutes Wochenende am Sachsenring
Donnerstag, den 13. Juni 2013 um 21:30 Uhr
Zufriedenstellendes Rennwochenende für Dirk Lauth. Der Berliner startete auf dem Sachsenring in der MINI Trophy und übernahm nach zwei spannenden Rennen die Gesamtführung in der Gentlemen-Wertung. Bei strahlendem Sonnenschein erreichte Lauth am Samstagvormittag im Qualifying einen neunten Startplatz. "Der neunte Platz ist nicht optimal, aber im Rennen kann es noch weiter nach vorne gehen, da die Hoffnung auf ein Regenrennen besteht", machte der MINI-Pilot im Anschluss an das Zeittraining eine Kampfansage.

Besser lief es im ersten Rennen am Nachmittag. Nachdem der Start aufgrund eines Starkregenschauers um rund 30 Minuten verschoben wurde, ging es im Anschluss auf nasser Piste auf die Reise. Schon nach der ersten Runde hatte Lauth den von 'wraparts.com' designten, orangenen "Flying Panther"-MINI auf die fünfte Position nach vorne gefahren und hielt auch den Angriffen des ehemaligen Champions Nico Bastian stand. Doch damit nicht genug: in der letzten Runde schnappte sich der Berliner den vor ihm fahrenden Jürgen Schmarl und überquerte als Vierter die Ziellinie - mit rund sieben Sekunden Rückstand auf den Rennsieger. Als bester Gentlemen-Fahrer durfte er anschließend mit auf das Podest. "Ein fantastisches Rennen", jubelte Lauth. "Besser hätte es kaum laufen können, mir fehlten nur neun Hundertstel auf die beste Rundenzeit. Der MINI hat super funktioniert, danke an mein Team 'Racing4Friends'. Das waren die schwierigen Regenbedingungen, die ich liebe."

Nicht ganz so gut lief es schließlich am Sonntag. "Nach dem Regenrennen am Samstag habe ich auch im zweiten Lauf auf einen Schauer gehofft, der aber leider erst nach dem Rennen einsetzte", verriet der MINI-Pilot. Bei trockenen Bedingungen nahm Lauth das Rennen vom dritten Startplatz auf und konnte sich in der ersten Runde auf die zweite Position verbessern, fiel dann aber bis auf die sechste Position zurück. Nach einer Safety Car-Phase in der zweiten Hälfte des Rennens und einem Fahrfehler, bei dem der Gang raussprang, fiel er sogar auf den neunten Rang zurück. Am Ende überkreuzte er als Achter die Ziellinie. "Nach dem vierten Platz am Vortag ist der achte Rang nun natürlich enttäuschend", so Lauth. "Dennoch hatte ich hier auf dem Sachsenring ein gutes Wochenende, zumal hier selbst bei widrigsten Bedingungen immer tausende Fans im Fahrerlager und an der Strecke sind!"

In der Gesamtwertung der Gentlemen-Fahrer liegt Dirk Lauth nun wieder punktgleich mit Steve Fürsch auf der ersten Position, der ebenfalls für Racing4Friends startet. Damit kämpfte sich die Mannschaft in der Teamwertung auf den dritten Gesamtrang. In acht Wochen, vom 2. bis 4. August, startet die MINI Trophy im Rahmen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring wieder durch.

Quelle: www.motorsport-presse.com

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter