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Erfolgreicher Einstand bei Zolder-Premiere
Sonntag, den 14. Juni 2015 um 20:06 Uhr
Zolder, Rennen 1: Platz 2 in der Division 3
"Tief im Westen, wo die Sonne versinkt…..“ schien sie 3 Tage kräftig. Die Deutsche Tourenwagen Challenge / ADAC ProCar war das erste Mal zu Gast bei der Blancpain GT-Sprint-Series im belgischen Zolder. Trotzdem das mini-racing-team.de um Dirk Lauth „Neuland“ befuhr, war es dennoch ein erfolgreicher Einstand in Belgien.

Beeindruckt von dieser schnellen Strecke mit 3 Schikanen und schnellen Kurven konnte die Startposition 3 für das Samstagrennen erreicht werden. Ein turbulenter fliegender Start folgte. Dirk Lauth (44) konnte den Polesetter Steve Kirsch (41) ausbeschleunigen und sich auch neben B.Wagner (55-beide Frensch Motorsport) setzen. Mit einer Wagenlänge vor Kirsch bog Lauth in die erste Kurve ein und wurde dann aber von diesem in Höhe der Fahrertür getroffen und ausgehoben - dabei wurde dann auch der MINI von Wagner der neben Lauth fuhr getroffen und gedreht. Mehrere nachfolgende Fahrzeuge mussten durch das Kiesbett ausweichen oder fast zum Stillstand abbremsen. Aus diesem Tumult konnte sich Dirk Lauth als Erster lösen und führte damit die Division 3/MINI an. Durch den Aufprall vorne rechts war der MINI mit der Nummer 44 etwas gehandicapt, die Spur war verstellt und einige Teile schliffen am Rad. In Runde 2 konnte Kirsch die Führung erkämpfen und Dirk Lauth ihm einige Runden folgen. Der Abstand zum Verfolger auf P3 betrug zu dieser Zeit schon fast 9 s, so dass sich Lauth mit dem waidwunden MINI darauf konzentrierte P2 zu sichern. Dirk Lauth nach der Siegerehrung : „Nach der „Teamauseinandersetzung“ beim Start hätten auch 3 MINIs raus sein können, zum Glück ging es glimpflich ab - wir sind stolz auf den 2.Platz !“

Mit dem reparierten MINI 44 ging es dann am Sonntag ins Qualifying, P4. Beim stehenden Start konnte sich Lauth schon vor der 1. Kurve knapp vor Wagner setzen und neben Ballerstein (45), der von P2 gestartet war. In den folgenden 3 schnellen Rechtskurven war in der Aussenposition leider kein Vorbeikommen, so dass Wagner am Anfang der Gegengeraden durchschlüpfen konnte. Damit war der 4.Platz schon zementiert, da Dirk Lauth in diesem Rennen nicht mehr in eine Angriffsposition gelangen konnte.

„Für unsere Zolder-Premiere ein schöner Einstand - 2. und 4.Platz - damit P3 in der Gesamtwertung verteidigt ! Nun gehts zum Heim Grand-Prix !“ resümierte Dirk Lauth lächelnd.

Am 4.-5. Juli auf dem Lausitzring bei den ADAC GT-Masters, nur 100 km von der Heimatstadt Berlin, hat sich das mini-racing-team.de und Dirk Lauth mit seiner Nummer 44 ( Vierundvierzig ;-) vor zahlreichen Fans und Sponsoren einiges vorgenommen. Im letzten Jahr gelang nach einem technisch bedingten Ausfall in Rennen 1, das erste Podium des Jahre in Rennen 2.

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter