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Einschlag - und dennoch 2x Podium
Dienstag, den 14. Juli 2015 um 19:12 Uhr
Lausitzring: Platz 3 in der Division 3
So ein hitziges Wochenende gab es bei der DTC noch nie - und erst recht nicht für das mini-racing-team um Dirk Lauth. Bei unerträglichen 40 Grad startete die Rennserie im Rahmen der ADAC GT-Masters am Eurospeedway Lausitzring. Leider wurde der MINI mit der Nummer 44 im Freien Training bei einem heftigen Einschlag in die Leitplanken ernsthaft beschädigt.

Die beiden Mechaniker im kleinen Berliner Team schraubten bis zum Beginn des 1. Qualifyings am Samstagmorgen die ganze Nacht hindurch. Eine gewaltige Anstrengung, die nur deshalb erfolgreich war, weil nahezu alle Teams der Serie involviert waren. Ersatzteile konnten von nicht startbereiten Mitbewerbern ausgebaut werden, Werkzeuge und Ersatzteile geliehen werden, mit Rat und Tat wurden wir unterstützt. "Das ist echtes Fairplay und Motorsport der alten Schule - auch hier noch einmal vielen Dank an alle, die unseren Start erst möglich machten.“ so Dirk Lauth. Schliesslich musste u.a. die gesamte Hinterachse inkl. Radaufhängungen und die vordere linke Radaufhängung gewechselt werden. Das Qualifying diente dem Funktionscheck, aber es reichte dennoch zu P4. Leider war die Vorderachse auch noch krumm, so dass Dirk Lauth dann doch das gesamte Wochenende durch ein „unmögliches“ Set-Up gehandicapt war. Im Samstagrennen war es beim fliegenden Start möglich, sich auf P3 festzusetzen und in den ersten Runden die Angriffe von Jeremy Krüger #50 abzuwehren, aber Bernhard Wagner #55 auf P2 konnte nicht unter Druck gesetzt werden, dennoch bei nahezu gleichen Rundenzeiten. „Ein überraschendes Podium für uns, nach dem Schreck des Einschlages. Der Einsatz aller hat sich aber damit gelohnt - vielen Dank an mein Team und alle anderen.“ sagte Dirk Lauth überglücklich nach dem Rennen. Seine zahlreichen Gäste seiner Werbepartner bekamen neben einer Fahrerlagerführung und einem „Meet & Greet“, somit auch spannenden Rennsport zu sehen.

Im 2. Qualifying am Sonntag früh, war mit dem MINI wieder nicht mehr als P4 machbar. In der nachmittäglichen Hitze, beim stehenden Start, lief es dann etwas besser. P3 nach dem Start - in den ersten Runden konnte Lauth durchaus Druck auf Wagner ausüben. Aber zur Rennhälfte bauten dann erwartungsgemäß die Vorderreifen enorm ab, das Feld sortierte sich - P3 wurde gesichert. Das ist dann nach dem Einschlag am Freitag noch ein gelungener Heim Grand Prix für das Berliner Team geworden und der Schaden in der Gesamtwertung konnte begrenzt werden. Nun geht es am nächsten Rennwochenende, nach der weiteren Reparatur des MINI #44, am Salzburgring in Österreich darum weitere Punkte zu sammeln.

Lausitzring: Platz 3 in der Division 3 Lausitzring: Platz 3 in der Division 3 Lausitzring: Platz 3 in der Division 3 Lausitzring: Platz 3 in der Division 3 Lausitzring: Platz 3 in der Division 3

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter