Sponsoren AUTEC Leichtmetallräder Wagner Tuning Becker & Beckmann Ravenol
2 x 2 - die Formel für Dirk Lauth am Sachsenring
Mittwoch, den 02. September 2015 um 19:18 Uhr
Sachsenring: Platz 2 in der Division 3
ADAC GT Masters Weekend am Sachsenring und die Deutsche Tourenwagen Challenge / ADAC Pro Car ist natürlich wieder dabei. Im Gegensatz zum verregneten Freitag, der ein damit „erkenntnisarmes“ freies Training lieferte, war der Samstag und Sonntag hochsommerlich warm und trocken. Beim fliegenden Start des ersten Rennens startete Dirk Lauth mit seinem 1,6 l - Turbo- MINI von Startposition 2 direkt hinter Steve Kirsch, den er bis zur ersten Kurve auch ausbeschleunigen konnte. Auf der Kurveninnenseite stauten sich leider die Fahrzeuge der Division 1, so dass Kirsch aussen herum seine Führung wiedererkämpfte. Auf dem Weg in und aus dem Omega kam es zu mehreren kleinen Kollisionen und Querstehern der Division 1 - Fahrzeuge, glücklicherweise kam es nicht zu Aus- oder Unfällen. Im weiteren Verlauf des Rennens inklusive einer Safety-Car-Phase konnte der MINI mit der 44 seine Position gegen Bernhard Wagner erfolgreich verteidigen ohne ernsthaft in Bedrängnis gekommen zu sein. P 2 für Lauth, während Steve Kirsch mit seinem Sieg bei seinem Heimrennen bereits die Meisterschaft besiegelte.

Am Sonntagmorgen, im 2. Qualifying trennten Wagner und Lauth, die nun um den Vize-Meister-Titel fahren, nur 0,1 s. Der stehende Start bei hochsommerlicher Hitze brachte keine Positionsveränderungen. „Nach der frühen Safety-Car-Phase wegen eines Fahrzeugausfalles, konnte ich Bernhard permanent unter Druck setzen. Etwa zur Hälfte des Rennens kam ich besser aus der schnellen Sachsenkurve heraus und konnte mich eingangs der letzten Kurve neben ihn setzen und die 2.Position übernehmen.“ so Lauth nach dem Rennen. Augenzwinkernd gab er ausserdem zu Protokoll „Endlich konnten wir einen langen „Fluch“ überwinden. Wir haben heute, wie so oft, viele Gäste eines bestimmten Sponsors. Bisher konnte ich bei deren Besuch noch kein Podium erreichen. Nun ist zum Glück endlich der Bann gebrochen, und wir konnten einmal zusammen feiern."

Zwar punktgleich mit Wagner, aber aufgrund der besseren Platzierungen, erkämpfte der mini-racing-team Fahrer und Teameigner Dirk Lauth nunmehr Platz 2 in der Meisterschaft. Diese Position, wie auch die 2. Position in der Team-Meisterschaft, zu verteidigen und den Vorsprung auszubauen ist erklärtes Ziel des Teams in den restlichen 4 Rennen in Zandvoort und zum Saisonfinale in Spa-Francorchamps.

Immer informiert über Facebook : „Nummer Vierundvierzig“ und „mini-racing-team.de"

 

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter