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Meisterschaftsführung ausgebaut - 3 Siege in Folge
News
Sonntag, den 14. August 2016 um 10:10 Uhr
Die zweite Saisonhälfte des DTC wurde Ende Juli mit den Rennen am Red-Bull-Ring im Rahmen der ADAC GT-Masters in Österreich eingeleitet. Dirk Lauth dominierte hier den Deutschen Tourenwagen Cup (1,6-turbo) und konnte erstmals einen Doppelsieg und die maximale Punktzahl einfahren, da sowohl bei beiden Rennen die Pole-Position, als auch die schnellste Rennrunde gelang. Der wunderschön in die Alpen eingebettete Formel-1-Kurs verlangte dabei den Fahrzeugen durch seine langen Vollgas-Passagen alles ab.
Die professionelle Vorbereitung des Berliner Teams und die höchste Qualität und Abstimmung der Komponenten von Wagner-Tuning (Ladeluftkühler) und Dynamic-Automotive (Motorsteuerung, Ansaugung, Abgasanlage) sicherten, trotz dieser enormen Beanspruchung des MINI R56 DTC vom mini-racing-team.de, den Erfolg. „Es war mir sehr wichtig bei Beginn der 2.Saisonhälfte die Meisterschaftsführung auszubauen, was hier erstmals mit der Maximalpunktzahl des Wochenendes perfekt gelang.“ resümierte Lauth nach den Österreich-Rennen.

Nur 2 Wochen später (6.-7.8.16) startete die DTC, wiederum im Rahmen der ADAC GT-Masters, auf dem Nürburgring. Im ersten Rennen am Samstag, von der Pole-Position gestartet, wurde überlegen der 3. Sieg in Folge eingefahren. Dirk Lauth konnte somit 3 Hattricks hintereinander (Pole-Position, Sieg, schnellste Rennrunde) markieren. Am frühen Sonntagmorgen wurde für das Nachmittagsrennens die Pole-Position herausgefahren, wobei die Konkurrenz sich gegenüber dem Vortag aber schon enorm steigerte. Ein guter stehender Start im Hitzerennen sicherte vorerst die Führung. Am Ende der 2. Runde musste Lauth aufgrund eines diffizilen Bremspunktes das ausbrechende Auto abfangen, wodurch 2 Kontrahenten überholten. „Ich konzentrierte mich zu sehr auf die Sciroccos, da ich später bremse, und verlor dann, vermutlich auf dem kleinen „Hügel“ Ende Start-Ziel-Geraden, das Heck und drehte mich. Platz 2 holte ich mir relativ schnell wieder, aber der Sieg war nicht mehr zu erringen.“ - so sein Kommentar. Mit deutlich langsameren Rundenzeiten als in allen anderen Sessions und einem stark untersteuernden MINI war die spätere Siegerin nicht mehr einzuholen. Victoria Froß errang damit fehlerfrei den ersten Sieg Ihrer Karriere. „Ich bin um mein Leben gefahren, um diese Chance zu nutzen. Schön hier auf dem Podium mit Dirk zu stehen, die ersten Erfahrungen im Rennwagen habe ich mit ihm als Instruktor machen dürfen.“

Mit nunmehr 39 Punkten Vorsprung bei noch 48 zu vergebenen Punkten geht es vom 16.-18.09.16 nach Zolder (Belgien) um die Meisterschaft für Dirk Lauth eventuell frühzeitig zu sichern. Der DTC - Deutsche Tourenwagen Cup - startet dabei im imposanten Rahmen der Truck-Europameisterschaft.

 
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Video: Oschersleben (März '12) - 1.Rennen

Inside-Cam

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter