Sponsoren AUTEC Leichtmetallräder Wagner Tuning Becker & Beckmann Ravenol
Dirk Lauth vorzeitig zum Titel - MEISTER im Deutschen Tourenwagen Cup - DTC 2016
News
Samstag, den 24. September 2016 um 10:39 Uhr
Dirk Lauth - MEISTER im Deutschen Tourenwagen Cup - DTC 2016
Dirk Lauth konnte sich am letzten Samstag auf dem Circuit Zolder (Belgien) 4 Rennen vor dem Saisonfinale den Titel im Deutschen Tourenwagen Cup - DTC - sichern. Dabei reichte ein 2. Platz am Samstag in seinem DTC-MINI der Production-Class 1, um die Meisterschaft vor den Finalrennen in Spa-Francorchamps (8.-9.10.16) zu sichern.
„Wir sind überglücklich endlich Meister geworden zu sein. Dafür haben wir die letzten 3 Jahre hier in der DTC (bzw. vorher ADAC ProCar - DTC) gekämpft. Mein Team hat in schwierigen Zeiten alles gegeben, damit ich kontinuierlich mit einem supervorbereiteteten Fahrzeug starten und siegen konnte. Jetzt wird gefeiert !“ so Dirk Lauth nach der Siegerehrung des ersten Rennens.

Dabei begann das Wochenende eher schwierig. Im freien Training brach eine Antriebswelle, so dass wichtige Testzeit auf der anspruchsvollen Strecke verloren ging. Im 1. Qualifying kam Lauth in der ersten Runde über das Limit und landete im Kiesbett. Die anschliessende Freude über die Pole-Position, die nach der Bergung dennoch gelang, war nur kurz. Die Rennleitung strich sämtliche Runden, wegen "mechanischer Hilfe“ (Bergung), so dass nur auf Antrag und dann von der letzten Position gestartet werden konnte. Die Mission „Meister 2016“ am Samstag geriet in Gefahr, da auch noch der Sonderpunkt für die Pole-Position fehlte. Allerdings gelang der fliegende Start im Getümmel überraschend so gut, das zahlreiche Fahrzeuge im Verlauf der ersten 2 Kurven überholt werden konnten, dass Lauth kurzzeitig sogar das Feld anführte. In Turn 3 war dadurch allerdings Ralf Glatzel (Polesetter) besser positioniert und konnte wieder in Führung gehen. Das Feld zog sich etwas auseinander und Dirk Lauth konnte den 2.Platz, der die vorzeitige Meisterschaft sicherte, risikolos verteidigen.

„Der Auftrag hiess "so schnell wie nötig, so sicher wie möglich“. Schliesslich sollte sich Dirk von den materialmordenden Randsteinen hier in Zolder weghalten. Wir und einige andere Teams hatten Antriebswellenbrüche zu verzeichnen, dass durfte im Rennen nicht passieren. Wir fuhren hier heute um die Meisterschaft zu sichern und nicht um Einzelerfolge. Perfekt umgesetzt würde ich sagen - wir sind Meister !“ sagte Mechaniker Ben Sieglinski überglücklich.

Nach einer durchfeierten Nacht in der Box des mini-racing-teams wurde das morgendliche Qualifying am Sonntag doch auf P3 beendet. Ein übernächtigter Dirk Lauth erwischte dennoch einen perfekten stehenden Start und führte das Feld noch 2 Runden an, bevor dann der Ford Fiesta von Ralf Glatzel auf der Geraden an ihm vorbeizog. 2 Runden später ging auch noch Victoria Froß, die gegen Glatzel um die Vizemeisterschaft kämpft, an ihm vorbei.

„Ich war froh als die 30 min vorbei waren, für heute ist der 3.Platz okay. Wir haben richtig gefeiert und ich habe nur 3 Stunden im Bett gelegen und der Helm war auch zu klein !“ sagte Lauth sichtlich gefordert, scherzhaft in der Pressekonferenz.

Auf dem Weg zur Meisterschaft konnte sich das Team auf das Einsatzfahrzeug, einen nach Production-Reglement angepassten MINI R56 Challenge, der vor der Saison vom mini-racing-team in Eigenregie aufgebaut wurde, uneingeschränkt verlassen. Die Komponenten der Partner und Sponsoren passten hervorragend. Ladeluftkühler von "WAGNER-Tuning", speziell angepasste Auspuffanlage und Motorsteuerung von "dynamic-automotive", Felgen von "AUTEC-Wheels" sicherten eine 100%ige Einsatzbereitschaft. Es gab durch die hervorragende Vorbereitung durch die Crew nicht einen einzigen technischen Ausfall. Darüber hinaus sicherte die Unterstützung der Berliner Karosseriebau- und Lackier-Firma „Becker & Beckmann“, gerade nach dem schweren Unfall zu Saisonbeginn, dass der Einsatz des Rennwagens immer gesichert war. Auch die Unterstützung von „RW-Edition“, „Ravenol“ und weiterer vieler Unterstützer und Helfer und natürlich meiner Familie haben den Sieg der Meisterschaft erst möglich gemacht.

„WE are the champions - und so meine ich das auch ! Mein Team, die Sponsoren und Unterstützer - WIR alle zusammen haben die Meisterschaft errungen. Von Anfang an konnte ich Siege erringen und wichtige Punkte einfahren und nun vorzeitig den Sack zu machen ! Dankeschön an Euch alle - WIR sind Meister 2016 !“

 
Facebook
Twitter
YouTube

Video: Oschersleben (März '12) - 1.Rennen

Inside-Cam

Motorisierung

MINI John Cooper Works Performance Motor

  • Vierzylinder-Reihenmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung
  • vorn quer eingebaut
  • Rennsport-Abgasanlage

Eckdaten

  • Hubraum: 1598 cm3
  • Leistung: 155 kW/211 PS
  • max. Drehmoment: 260 Nm
  • Kraftübertragung: Frontantrieb, Sechsgang-Handschaltgetriebe

Fahrwerk

Fahrwerk

  • Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine vorn,Zentrallenker-Hinterachse, EPAS (Electrical Power Assisted Steering)
  • 17 Zoll-Aluminiumfelgen (Borbet) im MINI CHALLENGE Design
  • in Zug-Druckstufe einstellbare Stoßdämpfer (KW Automotive), verstellbare Federbein-Domstrebe vorn
  • Rennsport-Bremsanlage, rennspezifische ABS-Konfiguration
  • Sperrdifferenzial, Rennsport-Reifen (Dunlop)

Karosserie

Karosserie

Heck
  • John Cooper Works Aerodynamik Paket
  • verstellbarer Heckflügel
  • Heckdiffusor
  • Luftdruck-Hebevorrichtung zur Beschleunigung des Reifenwechsel-Vorgangs
  • min. Startgewicht: 1170 Kilogramm (einschließlich Fahrer)

Sicherheit

Sicherheit

interior
  • eingeschweißter Überrollkäfig
  • Sechspunkt-Sicherheitsgurt
  • automatische Feuerlöschanlage
  • Rennsportsitz inklusive Head And Neck Support(HANS)-System

Fahrleistungen

Fahrleistungen

Front
  • Beschleunigung (0-100 km/h) in 6,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h
  • Verzögerungswerte (100-0 km/h): 3,1 Sekunden bzw. 31 Meter